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Achtung: Werbeprospekte sind Verkaufsmaßnahmen, die aus Sicht des Unternehmens die Verkäufe steigern sollten. Bei der bewussten Nutzung können sie dem Konsumenten/der Konsumentin als gezielte Information dienen. Bei der unbewussten Nutzung können sie im schlechtesten Fall zu teuren, unüberlegten Fehlkäufen führen. Alternative zu Werbeprospekten sind Plattformen wie „marktguru“, „Wo gibt’s was“ oder „Aktionsfinder“, wo gezielt nach reduzierten Produkten gefiltert werden kann.
Beispielsweise im Geschäft oder vorab online über verschiedene Plattformen wie Geizhals oder Idealo.
Der sogenannte Grundpreis (je nach Sortiment beispielsweise der Preis pro Kilo, pro (Milli-Liter) oder pro Stück) muss angegeben werden. Wer darauf achtet, kann beim Einkaufen Preis und Leistung besser vergleichen.
Legen Sie eine Liste mit Lebensmitteln und den entsprechenden Mengen an, die in Kühlschrank, Vorratsschrank, Gefrierfach oder Gefriertruhe nicht fehlen sollten. Das erleichtert den Überblick bei jeder Einkaufsplanung und Sie sehen auf einen Blick, wovon Sie noch genügend haben und was nachgekauft werden muss. Neben dem klassichen Zettel gibt es verschiedene Apps, die hier hilfreich sein könnten. Auch durch einen eigene Messenger-Chat-Gruppe könenn Einkäufe örtlich unabhängig von einander gut abgesprochen werden.
Wer nur die Lebensmittel kauft, die auf der Einkaufsliste stehen, trifft bewusstere Kaufentscheidungen. Die Kundinnen und Kunden sind weniger anfällig, sich durch Verkaufstricks zu unnötigen Käufen verleiten zu lassen.
Ist der Magen leer, ist die Versuchung groß: Wer hungrig einkaufen geht, entscheidet sich schneller für mehr Lebenmittel und auch für ungesündere Lebensmittel. Der Einkauf wird dadurch insgsamt teurer. Achten Sie zudem darauf, dass nicht nur Sie, sondern auch Ihre Begleitner:innen (Partner:in, Kinder,…) beim Einkauf satt sind.
Sofern Bedarf, Haltbarkeit und ein günstiger Preis der benötigten Produkte gegeben sind sie zu Hause zweckdienlich gelagert werden können, kann das bewusste Anlegen von Vorräten sinnvoll sein. Darüber hinaus empfiehlt der Zivilschutz OÖ, für den Krisenfall Vorräte anzulgen. Nähere Informationen finden sich unter diesem Link:
https://zivilschutz-ooe.at/hilfe-zum-selbstschutz/krisenfester-haushalt/bevorratung
Wer gut über die Verkaufstricks in den Geschäften als auch im Onlinehandel Bescheid weiß, trifft bewusstere Kaufentscheidungen. Weitere Informationen finden sich unter den nachfolgenden Links:
https://www.handysektor.de/artikel/mit-diesen-tricks-verfuehren-dich-online-shops-und-influencer
Tendenziell ist das Kostenbewusstsein bei einer Zahlung mit Bargeld größer. Deutsche und österreichische Forscher haben herausgefunden, dass sich Konsument:innen an Zahlungen mit Debit- oder Kreidtkarten deutlich schlechter erinnern können als an Zahlungen mit Bargeld. Zudem ist der Bezahlschmerz bei der Barzahlung tendenziell stärker ausgeprägt als bei der bargeldlosen Zahlung. Der Bezahlschmerz, also ein unangenehmens Gefühl, dass viele Menschen beim Ausgeben von Geld verspüren, ist im Sinne der Vermeindung von Geldproblemen aber etwas Positives, da er zur Steuerung von Ausgaben beitragen kann.
Verschiedene Organisationen in Oberösterreich bieten Lebensmittel und weitere Produkte wie Kleidung, Möbel, Kinderspielsachen und vieles mehr an. Teilweise sind die Einkaufsmögluchkeiten nur für Personen mit vergleichsweise geringem Einkommen, teilweise gibt es aber keinerlei Einkommensgrenze. Weitere Informationen finden Sie im OÖ Sozialratgeber unter den folgenden Links:
https://www.sozialplattform.at/publikationen.html
https://www.volkshilfe-ooe.at/volkshilfe-shops/soma-markt/
https://www.sozialmarkt.at/
https://www.roteskreuz.at/oberoesterreich/ich-brauche-hilfe/rotkreuz-markt?gad_source=1&gad_campaignid=1342406082&gclid=EAIaIQobChMI4dWftq_4jgMVlan9BR3wLiaOEAAYASAAEgIpL_D_BwE
https://www.carla.at/
Der kostenlose E-Learning-Kurs der Schuldnerhilfe OÖ hilft Ihnen dabei, eine Einschätzung zu erhalten, welcher Einkaufstyp Sie sind.
https://elearning.schuldner-hilfe.at/supermarkt_selbsttest_ohne
Zu den beliebtesten Online-Plattformen für gebrauchte Waren zählen in Österreich Willhaben, Shpock, eBay und Vinted.
Billiger als Gratis geht nicht. Unter dem nachfolgenden Link finden sich viele kostenlose Artikel. Um den Transport bzw. die Abholung einfach zu gestalten am besten das Wohn-Bundesland oder den Heimat-Bezirk auswählen.
https://www.willhaben.at/iad/kaufen-und-verkaufen/zu-verschenken
Durch den Käuferschutz (Zahlung an den Verkäufer oder die Verkäuferung nur nach dem Erhalt der Ware) sinkt das Betrugsrisiko bei Käufen auf willhaben. Weitere Informationen finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
z. B. Die Facebook-Gruppe „Linz & Umgebung VERSCHENKT“
https://www.facebook.com/groups/1482775245352279/?locale=de_DE
Billiger als Gratis geht nicht. Unter dem nachfolgenden Link finden sich viele kostenlose Artikel. Um den Transport bzw. die Abholung einfach zu gestalten am besten das Wohn-Bundesland oder den Heimat-Bezirk auswählen.
https://www.shpock.com/de-at/results?price.from=0&price.to=0
Beim Kauf auf Raten wird Konsument:innen die Möglichkeit geboten, eine Sache sofort zu verwenden, obwohl der Kaufpreis erst später in Teilbeträgen bezahlt werden muss. Viele Konsument:innen lassen sich zu solchen Käufen verleiten, weil sie die finanzielle Belastung oft unterschätzen. Gefehren und Risiken des Ratenkaufs bestehen u.a. in der Erhöhung der monatlichen Fixausgaben (der finanzielle Spielraum verringert sich somit), der Ratenzahlungszeitraum kann die Produktlebensdauer überschreiten oder im Falle des Zahlungsverzuges kommen erhebliche Mehrkosten hinzu (Verzugszinsen, Eintreibungskosten).
https://www.konsumentenfragen.at/konsumentenfragen/Finanzierung/Ratenkredit/Kauf_auf_Raten.html
Die Watchlist Internet ist eine unabhängige Informationsplattform zum Thema Internetbetrug. Sie informiert Privatpersonen und Unternehmen zu aktuellen Betrugsfällen im Internet und gibt Tipps, um sich vor Internetbetrug zu schützen.
Für jeden Onlineshop erscheint ein Symbol neben der Adressleiste des Internetbrowsers. Es ist eine Risikobewertung nach Ampelsystem: Grün steht für Entwarnung, Gelb ruft nach der Initiative des Nutzers bzw. der Nutzerin und Rot ist ein Warnsignal.
Die Expert:innen der Internet Ombudsstelle helfen kostenlos bei Problemen mit online abgeschlossenen Verträgen und beantworten rechtliche Fragen zu vielen digitalen Themen. Die Internet Ombudsstelle ist eine nach dem Alternative-Streitbeilegung-Gesetz staatlich anerkannte Verbraucherschlichtungsstelle.



